|
MHG-ZH News Juli 2026 / Neuigkeiten von der MHG-ZH |
|
Neuigkeiten von der MHG-ZH Tag der offenen Tür in der «Villa Arbenz» Am zweitletzten Wochenende im Juni organisierte die Gemeinde Dorf bei Andelfingen ihr Dorffest: «Dorfet 2026». Wir wurden angefragt ob, es möglich wäre als zusätzliche Attraktion unseren Kommandoposten der Grenzbrigade 6 zu zeigen. Wir waren begeistert von der Idee und begannen mit der Planung. Da wir an diesem Samstag sowieso einen Arbeitstag eingeplant hatten, waren sicher genügend Personen verfügbar. Der Transport vom Festgelände zur Anlage erfolgte mit drei Militärfahrzeugen, einem Mowag und zwei Puch. Für diesen «Aussendienst» waren 6 Kameraden im Einsatz, weitere 6 standen im Innern der Anlage für Auskünfte und Informationen bereit. Durch das heisse Wetter kamen viele sehr sommerlich bekleidet in den nur 12° kalten Bunker, was zuerst für eine wohlwollende Abkühlung sorgte. Begeistert und voller Bewunderung kamen diese später auch wieder heraus und waren auch froh, wieder Wärme auftanken zu können. Über 160 Personen konnten wir an diesem sehr erfolgreichen Anlass empfangen. Um 19:00 Uhr war dann auch für uns dieser einmal etwas andere Werktag beendet.
Mit diesen drei Militärfahrzeugen erreichten die interessierten Besucher unseren Kommandoposten.
Einstiegsort auf dem Festgelände mit Hinweis auf die erfrischenden Temperaturen im Bunker. Eintrittskontrolle und erste Hinweise für die anschliessende freie Besichtigung des KP.
Ersatz unseres grossen Entfeuchters in der Festung Ebersberg Nach jahrzehntelanger fast problemloser Arbeit hat der grosse Entfeuchter im Ebersberg anfangs März endgültig den Geist aufgegeben. Wegen der kommenden warmen Jahreszeit mussten wir schnellstmöglich für einen neuen Entfeuchter sorgen. Mit einem kleinen Ersatzentfeuchter und jeweils geschlossener Türe zum Gangbereich konnten wir die Unterkunft genügend entfeuchten. Ein neuer Entfeuchter wurde bestellt und die entsprechenden Arbeiten in die Wege geleitet. Wie immer konnten wir durch viel Eigenleistung einiges am Kosten sparen. Den alten Entfeuchter nahmen wir im Maschinenraum so weit wie möglich auseinander um das enorme Gewicht etwas zu verringern. Mit Hilfe eines Seilzugapparates zogen wir den Entfeuchter langsam den 11% steilen und 65 Meter langen Zugangsstollen hinauf. Draussen vor dem Tarnbau konnten wir ihn dann in kleine Teile zerlegen. Mit zwei Anhängerfahrten wurde dieser und weiteres bereitgestelltes Material später einem Recyclinghof übergeben. Am Donnerstag 18. Juni wurde der neue Entfeuchter (7Air) angeliefert und mit zwei Paletten-Rolli und mehreren Unterbrüchen, um diese wieder richtig auszurichten, an seinen Standort gebracht. Am Freitag konnten wir den sanitären - und am Samstag noch den elektrischen Anschluss erstellen. Am Montag darauf wurde das Gerät von einem Spezialisten programmiert und ist seither in Betrieb.
Der alte Entfeuchter wurde im Maschinenraum möglichst weit auseinandergenommen
Transport mit einem Habegger den Zugangsstollen hinauf bei sehr engen Platzverhältnissen Zerlegen des Gerätes in kleine transportfähige Bestandteile ausserhalb des Werkes
Anlieferung und Einbau des neuen Entfeuchters im Maschinenraum
Anschluss an die bestehenden Zu- bzw. Abluftrohre überwacht vom Festungswächter
Beitrag als PDF: Download (1.5 MB)
|















