Werken in Werken

Oktober 2014 News WIW

Oktober 2014

Neuigkeiten aus dem Ebersberg / Werken in Werken

 

Stollen

 

  Dank guter Beziehungen bekamen wir die Gelegenheit im Raum Andermatt ein bestimmter Teil eines Werkes auszuräumen. So konnten wir die alten Schalt- und Sicherungskästen ausschlachten und in den angrenzenden Räumen und Gängen das „militärische Elektromaterial“ abschrauben. 550 kg betrug am Abend unsere Ausbeute. Das Bild stammt nicht aus dem Werk, sondern zeigt den seit 2010 öffentlich zugänglichen militärischen Umgehungsstollen der Teufelsbrücke.

Stand drei aussen

 

  Ein seltenes Bild: Bunker 3 des AW Ebersberg ohne Gerüst. Doch alle Bunkerfreaks muss ich gleich enttäuschen, denn es steht bereits wieder ein kleineres Gerüst im Schartenbereich. Erst wenn die Betonsanierung im unteren Bunkerteil abgeschlossen ist, die beiden Scharten entrostet sind und alles neu gestrichen ist, wird das Gerüst definitiv entfernt. Dies wird aber voraussichtlich erst im Sommer 2015 möglich sein.

A5420

 

  Der Verein „Festungswerke der Limmatstellung“ der MHG-ZH hat sein erstes Objekt übernommen. Es handelt sich um die KP-Anlage A 4915 für die F-Art Abt 18. Eine Beschreibung der Anlage und weitere Bilder sind unter www.limmatstellung.ch ab Seite 177 zu sehen. Der Verein plant noch mindestens 11 weitere Anlagen zu übernehmen. Diese sollen dann während der Winterzeit auf einem 5,5km langen Rundkurs besichtigt werden können.

Geschütz

 

  Beim Umbau einer Wohnung in Zürich bekamen wir die Gelegenheit eine metallene Spindeltreppe auszubauen. Diese ist jetzt im Munitionsmagazin zwischengelagert und wird während der Winterzeit im Stand 2 eingebaut. Damit wird der Aufstieg zur Befestigungskanone, welche zurzeit noch im AW Magletsch (siehe Bild) eingelagert ist (!), sicherer. Ich hoffe sehr, dass der Tausch der verschiedenen Ständerlafetten unter den beiden Festungsvereinen bald stattfinden wird.

Stand eins aussen

 

  Die „Sandsteintarnung“ des Beobachterstandes im Ebersberg ist abgeschlossen. Mit dem Einbau des neu rekonstruierten Schartentores im Frühjahr 2011 begann die aufwendige Sanierung. Das alte Tarngitter wurde entfernt, durchgerostete Stäbe herausgetrennt und neue eingeschweisst. Anschliessend wurde rostfreies Gittergeflecht auf das Tarngerüst befestigt. Genau ein Jahr dauerte es bis die 900 kg Spachtelmasse aufgetragen und gestrichen war.

 Bericht von Christian Egloff / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!