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Januar 2020 News WIW

Januar 2020

Neuigkeiten aus dem Ebersberg (Teil 13)

 

 

Nach 2 ½ Jahren intensiven Verhandlungen konnten wir kürzlich die ehemalige militärische Sauerstoff-Fabkik in Madetswil übernehmen. A 67130 wurde nach zweijähriger Bauzeit am 11. September 1990 fertiggestellt. Die Anlage war für eine Kapazität von 120 Flaschen Medizinalsauerstoff pro Tag und dies an 300 Tagen im Jahr ausgelegt. Am 24. Oktober 2008 wurde die unterirdische Anlage entklassifiziert und ca. 2 Jahre später ausgeräumt. Wir werden die Räumlichkeiten als Lager für unser Militärmaterial nutzen, anstelle von Saland.

 

 

Nicht weniger intensiv waren die Verhandlungen zur Über-nahme des Kommandopostens der Grenzbrigade 6. Am 15. Januar 2020 konnte ich endlich auf dem Notariat in Andelfingen den Kaufvertrag für die „Villa Arbenz“ und den Dienstbarkeits-vertrag für drei Aussenanlagen unterschreiben. Sobald die Anlage wieder eingerichtet ist, bzw. auch Ausstellungen zu speziellen Themen organisiert sind, werden Führungen in Gruppen auf unserer Homepage ausgeschrieben.

 

 

 

 

Mit der Gemeinde Stammheim wurde vereinbart, dass wir die beiden 12 cm MW auf ihrem Gemeindegebiet übernehmen können. Das ist der MW „Allenwinden“ (Typ 1. Generation) und „Grossholz“ (Typ 2. Generation). Schön wäre es, wenn wir auch noch eine Anlage der 3. Generation erwerben könnten. Dies wird aber nicht erste Priorität haben. Vielmehr versuchen wir den ASU neben Grossholz, welcher mit Leiter und Treppe einen einfachen Zugang hat, noch ausgerüstet (!) zu erwerben.

 

 

Die Arbeiten in unserem neuen Materiallager in Madetswil sind bereits weit fortgeschritten. Die eine Lastwagenrampe wurde für PW-Anhänger umgebaut und mit einem 500 kg Decken-Kran versehen. Bei der anderen Rampe wurde ein 1 Tonnen Schwenkkran (natürlich Patent Goetz) eingebaut. Damit konnte schon fast all unser Material von Saland in die neue, gut gesicherte Lagerhalle gebracht werden. Wir sind jetzt noch daran die über 120 Explosionsschtz-Klappen zu schliessen, damit wir die Anlage später hauptsächlich im Umluftbetrieb und mit Nachtstrom entfeuchten können. Erste Versuche mit zwei mobilen Entfeuchtungsgeräten sind positiv verlaufen. Auch der (Wieder-) Einbau einer andernorts ausgebauten Küche ist bereits abgeschlossen und unser „Standartmenu 1“ könnte auch hier warm zubereitet werden!

 

 

 

Download: Neuigkeiten aus dem Ebersberg Teil 13 (PDF 0,25 MB) 

Bericht von Christian Egloff / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!