Besuch im Artilleriewerk „Rüdlingen“ – Festung Ebersberg 

         

Die in Restaurierung begriffene grösste Festung im Kanton Zürich von 1938 ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung.
Sie liegt – nicht wie der Name glauben machen könnte - im schaffhausischen Rüdlingen, sondern im zürcherischen Berg am Irchel.

Zusammen mit einer halbstündigen Wanderung auf dem Geschichtslehrpfad „Festungsweg Ebersberg“ gibt ein Besuch interessante Einblicke in die Landesverteidigung 1939 – 1945 und das in einer der schönsten Landschaften des Kantons.

Koordinaten Festungseingang: 685 869 / 269 534

 

Anmeldung Besuchergruppen: 

  

Per Mail an:

 

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oder unter

Militärhistorische Gesellschaft des Kantons Zürich
Seestrasse 31, 8806 Bäch SZ, 044 786 17 86

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Dauer und Gebühren:

 

 

 

 

Eine Führung dauert 90 Minuten.


Kosten bis 20 Personen 250 Franken, 21 – 40 Personen 400 Franken (2 Guides).

Die Gebühr, die der aufwendigen Restaurierung dient, wird dem Führer abgegeben.

 

Verantwortlicher Werkchef:

 

Adj Uof Karl Brandenberger
Hauptstrasse 123, 8415 Gräslikon/ZH
052 318 13 57 / 079 634 50 29

 

 

Festungsbesuch über den neuen Festungsweg Ebersberg:

Landschaftlich und historisch interessant ist es, die Festung mit einer kleinen Wanderung auf
dem Festungsweg Ebersberg zu erreichen. Dabei sieht man nicht nur das Innere der Festung,
sondern auch ihren Auftrag und ihre sehr speziellen Aussenwerke rund um die Rüdlinger
Brücke. Der Festungsweg führt vom Parkplatz auf der Schaffhauser Seite der Brücke vorbei an
drei Aussenwerken und drei grossen Informationstafeln zur Festung.

    

Infanteriewerk A 5439


„Rüdlinger Brücke“ mit der zweiten Informationstafel.

 

Von hier geht es in 10 Minuten hinauf zu den Geschützscharten des Artilleriewerkes mit der dritten Informationstafel.
Und noch einmal 10 Minuten weiter gelangt man zum Aussichtspunkt und Artillerie- Beobachtungs-posten „Tüfels Chanzle“ und durch die Rebberge gemütlich zum Festungseingang, wo die Führung beginnt.


 

 

Marschzeiten Festungsweg Ebersberg

 

   
Parkplatz Rüdlinger Brücke zur
Brückenverteidigung (INFO 1 )
3 Minuten

 

Brückenverteidigung zum Infanterie-
Werk (INFO 2 )

 

5 Minuten

 

Infanteriewerk zum Artilleriewerk
Notausgang ( INFO 3 )

 

10 Minuten

 

Notausgang zum Aussichtspunkt
„Tüfels Chanzle“

 

10 Minuten

 

„Tüfels Chanzle“ zum Eingang
der Festung. .

 

7 Minuten

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Rückmarsch ab Notausgang zum Parkplatz

 

15 Minuten

 

Anreise mit ÖV: Stündlicher Bus ab Bahnhof Winterthur zur Haltestelle Ziegelhütte Flaach der Busverbindung Winterthur- Rafz Kurs NFB 670, Reisezeit 35 Minuten. Die Haltestelle ist eine Minute vom Startpunkt des Festungsweges am Brückenkopf entfernt (Infotafel 1).
Für gehbehinderte Besucher ist der Aufstieg durch den Waldweg nicht geeignet, sie gehen von der Informationstafel 2 beim Infanteriewerk zurück zum Parkplatz und fahren über Flaach – Berg am Irchel direkt zum Festungseingang.

 

 

Übersichtskarte
Festung Ebersberg


Festungsweg  gelb
Objekte          rot
INFO-Tafeln    blau


Wer die drei INFO-Tafeln lesen
will, muss dafür je ca. 15 Minuten einrechnen.


Nach der Führung in der Festung verlassen die Besucher das Werk durch den Notausgang bei der Informationstafel Artilleriewerk. Von dort ist man in 15 Minuten zurück auf dem Parkplatz Rüdlinger Brücke. Nach Einbruch der Dämmerung ist eine Taschenlampe erforderlich.


Direkte Zufahrt zum Festungseingang:

750 m westlich der letzten Häuser von Berg am Irchel zweigt von der Kantonsstrasse Berg – Teufen bei einem Holzschopf halbrechts ein asphaltierter Feldweg ab. Er führt hinauf zum Artilleriewerk und zur „Tüfels Chanzle“. Nach 280 m halblinks abbiegen direkt zum Festungseingang.